In diesem Vortrag erhalten Eltern und Angehörige nach einem kurzen Einblick in die physiologische Sprachentwicklung sowie in die kognitiven und sprachlichen
Besonderheiten von Kindern mit Trisomie 21, einen kompakten Überblick über verschiedene Ansätze zur Sprachförderung.
Angesprochen werden die sprachlichen Vorläuferfähigkeiten, Mundmotorik, Gebärden und Lautgebärden sowie die Therapiemethode „Frühes Lesen“ und die Sprachanbahnung über Buchstaben.
Am Ende des Vortrags gibt es Raum für Fragen.
Ein Kind mit Behinderung ins Leben zu begleiten, fühlt sich oft an, als müsste man immer etwas mehr leisten. Faktisch gesehen ist das schon wirklich so. In all der Bürokratie und der Fürsorge für Gesundheit und Entwicklung.
Doch darüber hinaus kennst du vielleicht diese inneren Sorgen, ob du nicht mehr tun, wissen oder Weichen für die Zukunft stellen müsstest.
Sorge und schlechtes Gewissen begleiten dann Tage, in denen sie nur zusätzlich zum Alltag Energie fordern.
Gemeinsam schauen wir, was die Frage nach dem genug in dir bewirkt. Und wie du sie für dich stimmig und gut beantworten kannst.
Das Seminar vermittelt Eltern und Fachpersonal alltagsnahe Gebärden aus der Deutschen Gebärdensprache für die Kommunikation mit ihren Kindern. So können Kinder schon früh ihre Bedürfnisse, Gefühle und Erlebnisse ausdrücken und erleben, dass sie verstanden werden.
Gebärden fördern das gegenseitige Verstehen und ermöglichten Einblicke in die Erlebniswelt des Kindes.
Dein Kind könnte man als gefühlsstark, unruhig, vergesslich und noch vieles mehr wahrnehmen; doch viel wesentlicher als jedes Label oder die klare Zuordnung einer Diagnose ist, was das für dich und euch im Familienalltag bedeutet.
Wieviel Verständnis kannst du aufbringen, wenn deine Fähigkeit zur Regulation oft im Einsatz für dein Kind ist? Wie frei und leicht kannst du dich fühlen, in einem Alltag, der durch Strukturen und Klarheit für Sicherheit sorgt? Wie gehst du mit all dem um, was du in deinem täglichen Zusammenleben mit neurodivergenten Familienmitgliedern in dir los ist? Und wie schaffst du eine passende Kommunikation für und über dein Kind nach außen?
Dieser Abend ist die Einladung dazu dir Raum für dich zu nehmen. Weil wir nur halten können, was wir selbst zur Verfügung haben.
Neuro-was? Nach einer intensiven, aber wichtigen Begriffsgeschichte und einer Erklärung, wie das Gehirn von Menschen mit Trisomie 21 arbeitet, geht es darum, wie Kinder mit Trisomie 21 lernen und welche Stärken sie dabei mitbringen. Mit Videobeispielen aus der Logopädie zeigt Diana Bangratz, wie du als Elternteil auf herausfordernde Situationen reagieren und dein Kind gezielt beim Lernen unterstützen kannst. Ziel ist es, dir nicht nur praktische Ideen und hilfreiche Einblicke zu geben, sondern auch Lernprinzipien zu vermitteln – für dein Kind, für dich selbst und für euren gemeinsamen Marathon des Lernens.
Dein Kind kann lernen, vielleicht anders, aber oft mehr, als du denkst!
Am Ende des Vortrags gibt es Raum für Fragen.
Du kannst sie sehen - die Frustration deines Kindes.
Und du und manchmal auch andere Kinder bekommen sie zu spüren. Entgegen allem
Verständnis, aller Einfühlung, allem Dolmetschen macht es dich trotzdem
sprachlos. Da ist Erklärungsnot gegenüber anderen und das ständige auf der Hut-Sein. Es stehen sich deine Liebe zum Kind, der Wunsch bedürfnisorientiert zu
erziehen und das Setzen und Halten klarer Grenzen gegenüber.
Mittendrin stehst du. Gemeinsam schauen wir auf eure
Alltagsmomente, das, was euch bewegt und das was es braucht, um gelassen, klar
und liebevoll zu sein, um dein Kind in seinem herausforderndem Verhalten zu begleiten.
In diesem Webinar geht es um ein Thema, das alle pflegenden Eltern angeht: das Behindertentestament.
Wer braucht ein Behindertentestament? Was ist der Unterschied zu einem klassischen Ehegattentestament („Berliner Testament“)? Welcher Mehrwert bietet ein Behindertentestament? Was muss rein und worauf ist bei der Gestaltung zu achten?
Welche Gestaltungsmöglichkeiten gibt es?
Formalien: Muss ich zum Notar oder reicht ein privatschriftliches Testament?
Die größten Fails und ihre Auswirkungen.
Am Ende des Vortrags gibt es Raum für Fragen.
Irgendwann ist es so weit: Der Körper verändert sich, Gefühle werden intensiver und neue Fragen tauchen auf – die Pubertät beginnt. Hormone bringen vieles in Bewegung. Der Körper wächst, entwickelt sich und möchte entdeckt, erlebt und verstanden werden. Gleichzeitig verändern sich Beziehungen, Bedürfnisse und die Sicht auf sich selbst. Für Jugendliche mit Down-Syndrom und ihre Familien ist diese Lebensphase oft mit spannenden Erfahrungen, aber auch mit Unsicherheiten verbunden. Wie kann Selbstständigkeit gefördert werden? Welche Unterstützung wird weiterhin benötigt? Wie können Privatsphäre, Selbstbestimmung und sexuelle Entwicklung begleitet werden?
ADHS ist mehr als nur fehlende Fokussierung, Hyper- oder Hypoaktivität und einer Impulskontrollschwäche.
Spätestens bei Kindern im schulpflichtigen Alter merken Eltern, aber auch Fachpersonen sehr schnell, dass es noch weitere Herausforderungen gibt.
Dieses Seminar richtet sich nicht nur an Eltern oder Großeltern mit ADHS-Kids, die manchmal nicht ein noch aus wissen, wenn es darum geht die Hausaufgaben mit ihren Kids zu bearbeiten, sondern auch an Pädagog*innen und Fachpersonen, die in ihrem Arbeitsalltag mit ADHS-Kids arbeiten und diese besser verstehen lernen möchten.
Ein Kind ins Leben zu begleiten das in vielen Aspekten stärker auf deine Fürsorge angewiesen ist, erschwert das Vertrauen in seine Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung.
Mit jedem Schritt, den dein Kind sich selbst sicherer fühlt, ist die Frage näher, wie sicher du dich darin fühlst loszulassen.
Ob bei Eingewöhnung, erster Taxifahrt zur Schule oder dem selbstständigen Weg durch den Supermarkt - loslassen ist eine Fähigkeit, die dich als Elternteil mit vielerlei Emotionen konfrontiert, die eurer beider Freiraum im Weg stehen können.
Gemeinsam schauen wir auf das, was es schwer macht loszulassen und wie du den Zugang zu dem was es braucht findest.
Der Raum, die Zeit, der geschützte Rahmen für all die Fragen, die dich in deinem Alltag als Elternteil eines Kindes mit Behinderung beschäftigen.
Immer wieder stellen wir nach Seminaren und Fortbildungen fest, dass die Zeit der anschließenden Fragerunden nie reicht um all die Fragen und Hilfegesuche der Teilnehmenden zufriedenstellend beantworten zu können. Deshalb haben wir uns gemeinsam mit Denise Hönninger dazu entschieden genau diese Formate anzubieten.
Kein Vortrag vorab, keine Impulse, kein Input - die Zeit wird ausschließlich für die
Fragezeichen genutzt, die euch im Alltag umtreiben und oft unbeantwortet bleiben Dabei ist wichtig. einen geschützten und vertrauensvollen Rahmen zu bieten. So kannst du dich wohl und sicher fühlen und bekommst die Möglichkeit auch schwierige Themen anzusprechen.
Geschwister von Kindern mit Behinderung wie z.B. dem Down-Syndrom erleben den Familienalltag oft ganz besonders intensiv: Sie wachsen mit Verantwortung, Fürsorge und manchmal auch mit Sorgen auf – und entwickeln dabei zugleich große Stärke, Empathie und ein feines Gespür für soziale Beziehungen.
Eltern, die sich frühzeitig mit den Erfahrungen und Bedürfnissen der Geschwisterkinder auseinandersetzen, leisten einen wichtigen Beitrag für die gesunde Entwicklung aller ihrer Kinder. Sie schaffen Raum für Gefühle, geben Orientierung und fördern Resilienz.